Unere Rezepte der Rothen Mühle
Der Legendäre cremige Mühlen-Käsekuchen
Seit Generationen wird dieses Rezept in unserer Familie gehütet. Viele Gäste sagen, es sei der beste Käsekuchen im ganzen Harz. Das Geheimnis? Frische Eier, viel Geduld und eine Prise Mühlenluft. Backen Sie sich ein Stück Rothe Mühle nach Hause!
Zutaten
Für den Boden:
200g Mehl
100g Butter (kalt)
75g Zucker
1 Ei
Für die Füllung:
- 750g Magerquark
- 150g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 3 Eier
- 1 Pck. Vanillepuddingpulver
- Saft einer halben Zitrone
Zubereitung
Zubereitung (Schritt-für-Schritt, einfach erklärt):
- Der Boden: Mehl, kalte Butter, Zucker und Ei rasch zu einem Mürbeteig verkneten. In Folie gewickelt 30 Min. kaltstellen.
- Die Füllung: Die Eier trennen. Eiweiß steif schlagen. Quark, Eigelb, Zucker, Vanillezucker, Puddingpulver und Zitronensaft glattrühren. Den Eischnee vorsichtig unterheben.
- Schichten: Den Teig in eine gefettete Springform (26 cm) drücken, dabei einen Rand hochziehen. Die Quarkmasse einfüllen.
- Backen: Im vorgeheizten Ofen (175°C Ober-/Unterhitze) ca. 60 Min. backen. Wichtig: Den Kuchen im ausgeschalteten Ofen bei leicht geöffneter Tür abkühlen lassen, damit er nicht reißt!
„Doch das Original schmeckt am besten bei uns im Garten!“
Kommen Sie vorbei und genießen Sie ein Stück Käsekuchen unter unseren alten Bäumen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Rothen Mühle!
Fluffiger Walnuss-Wölkchenkuchen: Das Geheimnis der Rothen Mühle
Suchen Sie ein Rezept für einen besonders fluffigen Walnusskuchen? Unser Walnuss-Wölkchenkuchen kommt ganz ohne Mehl aus und besticht durch seine unglaubliche Leichtigkeit. Erfahren Sie hier den Geheimtipp aus Ingrids Backstube, wie gemahlene Walnüsse nicht schwer werden, sondern wie eine Wolke auf der Zunge schmelzen
Profi-Tipp: Die Trenn-Methode
Viele Nusskuchen werden zu kompakt. Damit unser Wölkchenkuchen seinem Namen alle Ehre macht, schlagen wir das Eiweiß separat zu einem extrem festen Schnee. Der Trick: Erst die Eigelb-Masse extrem cremig rühren, dann die Nuss-Mischung unterheben und zum Schluss den Eischnee nur noch ganz vorsichtig „unterfalten“. So bleibt die Luft im Teig!
Zutaten
6 Eier (Größe M)
200g Zucker
250g Walnüsse (fein gemahlen)
1 Pck. Vanillepuddingpulver (als Mehlersatz für die Bindung)
1 Prise Salz
Optional: Ein Schuss Öl für die Geschmeidigkeit
Zubereitung
Vorbereitung: Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Walnüsse mit dem Puddingpulver vermischen.
Das Aufschlagen: Eigelb mit zwei Dritteln des Zuckers und einer Prise Salz extrem schaumig schlagen, bis die Masse fast weiß ist.
Der Eischnee: In einer separaten, fettfreien Schüssel das Eiweiß mit dem restlichen Zucker zu steifem Schnee schlagen (Schnittfest-Probe!).
Das Zusammenführen: Die Nuss-Mischung unter die Eigelb-Masse rühren. Dann ein Drittel des Eischnees zügig unterrühren, um den Teig zu lockern.
Das Finale: Den restlichen Eischnee mit einem Teigschaber ganz vorsichtig unterheben – nicht rühren, nur heben!
Backen: In einer Springform ca. 45–50 Minuten backen.
Das „Harzer Skyr-Wölkchen“: Saftiges Grillbrot ohne Hefe-Stress
Dieses Brot braucht keine Gehzeit. Es ist ideal, wenn die Kohle schon glüht und man spontan ein frisches Brot braucht.
Die Zutaten:
500 g Skyr (Natur)
500 g Dinkelmehl (Type 630 oder 1050 für mehr Biss)
1 Päckchen Backpulver
2 TL Salz
Optional: 1 Handvoll Walnüsse (für den Crunch) oder Röstzwiebeln.
Die Zubereitung (Einfacher geht’s nicht):
Mischen: Skyr, Mehl, Backpulver und Salz in eine Schüssel geben.
Kneten: Alles kurz zu einem glatten Teig verkneten (nicht zu lange, sonst wird er zäh).
Formen: Einen Laib formen oder den Teig in eine Kastenform geben.
Backen: Bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 45–50 Minuten backen, bis es goldbraun ist und beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.
🍎 Traditioneller Harzer Apfelkuchen (Mühlen-Art)
Dieser Kuchen besticht durch seine Saftigkeit und die feine Kruste. Das Geheimnis im Harz ist oft ein Schuss Schmand oder Sahne im Teig, um ihn besonders geschmeidig zu machen.
Zutaten
Für den Teig:
250g Butter (weich)
200g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
4 Eier (Größe M)
350g Mehl (Type 405)
1 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
100g Schmand (macht ihn besonders saftig)
Für den Belag:
1 kg Äpfel (am besten eine säuerliche Sorte wie Elstar oder Boskoop aus der Region)
Etwas Zitronensaft
2 EL Zucker & 1 TL Zimt (zum Bestreuen)
50g Gehobelte Mandeln
Die Zubereitung
Vorbereitung: Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform (26 oder 28 cm) einfetten.
Die Äpfel: Äpfel schälen, vierteln, entkernen und an der Oberseite mehrmals längs einritzen (nicht durchschneiden!). Mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.
Der Teig: Butter mit Zucker und Vanillezucker extrem schaumig schlagen. Die Eier nacheinander einzeln unterrühren. Den Schmand hinzufügen.
Trockene Zutaten: Mehl, Backpulver und Salz mischen und nur kurz unter die Masse rühren, bis ein glatter Teig entsteht.
Schichten: Den Teig in die Form füllen und glatt streichen. Die Apfelviertel kreisförmig und dicht an dicht darauf verteilen und leicht in den Teig drücken.
Das Finish: Die Zimt-Zucker-Mischung und die Mandeln gleichmäßig über die Äpfel streuen.
Backen: Auf mittlerer Schiene ca. 45–55 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!).
Unsere Klassiker wie den Käsekuchen und die Erdbeertorte bekommen Sie täglich frisch bei uns.
Weitere Familienrezepte und Harzer Spezialitäten werden wir hier für Sie zum Nachbacken veröffentlichen. Reinschauen lohnt sich!